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21.05.2019

Manifesto Market in Prag

Manifesto Market - ein kulinarisch, kulturelles Projekt in Prag

Nach der Winterpause kehrt 2019 das Phänomen MANIFESTO in noch verbesserter Form wieder zurück. 

Was ist das Manifesto?
2018 entstand im Zentrum von Prag, in der Nähe des internationalen Busbahnhofs „Florenc“ das MANIFESTO, ein kulturelles und kulinarisches Projekt. Federführend ist die Stiftung reSITE, deren Mission es ist die Lebensqualität in den Städten zu verbessern und öffentliche, oft vergessene städtische Areale zu kultivieren.

Das Areal auf dem das Manifesto entstand war ein dunkles, vergessenes, schmuddeliges Plätzchen das gemieden wurde… Die Initiatoren des Projekts leisteten ganze Arbeit, jetzt ist es wohl der hippste Platz in Prag... modernes Design, kulinarischer Hochgenuss und unterhaltsame Events. Die Besucher kommen auf ihre Kosten...


Was bietet das Manifesto?
Hier findest du kulinarische Erlebnisse für Feinschmecker, in ungezwungener Atmosphäre. In rund 27 Containern sind Restaurants und Bars untergebracht, essen kannst du asiatisch, italienisch, südamerikanisch, USA Barbeque und Burger, weiter auch französisches Gebäck, holländische Pfannkuchen, hawaiianisches Poke, vegetarische Köstlichkeiten und natürlich tschechische Gerichte vom Feinsten. An Wochenenden sind die Brunches hier sehr beliebt. Es wird auf hohe Qualität geachtet, es kochen sowohl Michelin ausgezeichnete Köche als auch junge Talente, die sich in der tschechischen, kulinarischen Scene schon einen beachtlichen Namen geschaffen haben. 

Platz nehmen kannst Du an langen Holztischen oder es dir in einem der modernen, durchsichtigen Iglus gemütlich machen.


 

Im hinteren Teil befindet sich eine grössere Fläche, wo durchs Jahr durch viele Konzerte, Parties und Feiern statt finden. Mehr Infos zu den aktuellen Veranstaltungen sind auf der Manifesto Webseite publiziert… 

Aber das WICHTIGSTE ist, es ist ein vollkommen bargeldloser Raum, bezahlt wird überall also nur mit Karte oder online Apps.

MANIFESTO Regeln

Wo befindet sich das MANIFESTO Areal?

MANIFESTO Market
Na Florenci, 110 00 Prag Neustadt
In der Nähe Metro, Tram und Bus Station „Florenc“ und dem dortigen, gleichnamigen Busbahnhof. (Metrolinien B gelb und C rot)
Manifesto Market auf Google finden...

Öffnungszeiten:
Sonntag - Dienstag: 11:00 - 20:00 Uhr
Mittwoch - Samstag: 11:00 - 22:00 Uhr


15.04.2019

Ostermärkte in Prag






2020 - Ostermärkte in Prag - finden nicht statt wegen Coronavirus Ausnahmezustand in Tschechien!


Mache stattdessen einen Fotospaziergang - Osterstimmung in Prag 


2019 - Ostermärkte in Prag - Wo und Wann?
  • Altstädter Ring:     06. - 28.04.2019 / 10 - 22 Uhr
  • Wenzelsplatz:        06. - 28.04.2019 / 10 - 22 Uhr
  • Nam. Republiky:    06. - 28.04.2019 / 10 - 22 Uhr
  • Nam. Miru:           06. - 22.04.2019 / 10 - 19 Uhr





Lesenswerte Artikel zum Thema Ostern in Prag:

- Ostern in Prag 

- Osterbräuche in Prag

- Fotospaziergang - Osterstimmung in Prag 



01.01.2019

2018 - Prag feierte Tschechiens 100-jähriges Bestehen

Tschechien und die Slowakei feierten gemeinsam 2018 das 100-jährige Jubiläum der Gründung des selbstständigen vereinten Staates, der Tschechoslowakei, welcher 1918 gegründet wurde. Mit diesem Akt sagten sich die Tschechen und Slowaken von der langen Habsburgischen Oberherrschaft (mehr als 400 Jahre) los.



Etwas Geschichte…
Die erste Republik, wie der 1918 neu entstandene Staat auch genannt wird entsprang den Schrecken des ersten Weltkrieges, der ganz Europa zu tiefst erschüttert und verändert hat. Dies hatte auch den Untergang der Grossmacht Österreich-Ungarn zur Folge.

Erster Präsident des jungen Staates 1918 wurde der Philosoph, Visionär und Staatsmann Tomas Garrigue Masaryk. Er war federführend bei der Gründung und hatte schon Jahre zuvor intensiv an der Selbstständigkeit der Tschechen im Hintergrund gearbeitet. In Tschechien wird er als "Vater des Staates" verehrt.


Bildquelle: Wikipedia

Noch ein wichtiges 8-ter Jahr war für die Tschechen und Slowaken 1968, der Prager Frühling, als die Bürger versuchten sich aus der Diktatur des Kommunismus zu befreien, was mit der Okkupation der Tschechoslowakei durch die Truppen der Warschauer Pakt Staaten endete. In diesem Jahr flüchteten viele Tschechen aus ihrer Heimat.


Bildquelle: Radio Prag Artikel

1993 trennten sich die Tschechen und Slowaken friedlich in zwei neue, souveräne Staaten, also die Tschechische Republik und die Slowakische Republik.


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Das war das Jubiläumsjahr 2018 in Prag...
Nicht nur in Prag, sondern in ganz Tschechien fanden das ganze Jahr über zum 100-jährigen Jubiläum viele Ausstellungen, Filmvorführungen, Konferenzen und kulturelle Aktionen statt.



28.10.2018 war dann der Höhepunkt aller Feierlichkeiten
An diesem Tag im Jahre 1918 rief der damalige Präsident Tomas Garrigue Masaryk vom Balkon des Gemeindehauses in Prag, die erste Tschechoslowakische Republik aus. 

Den ganzen Tag über fanden feierliche Militär- und Feuerwehrparaden statt. Besonders wurden die Legionäre geehrt, denn sie waren an der Entstehung der ersten Republik besonders beteiligt.


 

Auch nahm man diesen besonderen Tag zum Anlass um das monumentale Nationalmuseum am Wenzelsplatz nach einer, mehrere Jahre dauernden Rekonstruktion wieder feierlich zu eröffnen. 





Dazu wurde eigens am Abend ein Videomapping auf das Gebäude projiziert.




Der Wenzelsplatz mit seinen unverkennbaren Dominanten, das Nationalmuseum und die Reiterbüste des hl. Wenzel ist das neuzeitliche Zentrum der Stadt, hier fanden alle wichtigen Meilensteine einer jungen Nation statt. Der heilige Wenzel war und ist heute noch ein wichtiges Symbol der tschechischen Identität.









Das war also 2018, was wird wohl die nächsten 100 Jahre geschehen…







19.08.2017

Das Langweil Stadtmodell von Prag

Das Papier-Stadtmodell von Prag aus dem 19. Jahrhundert ist ein tschechisches Wunderwerk, ich persönlich würde es sogar zu den Weltwundern zählen... 





Antonin Langweil (13.06.1791 - 11.06.1837) der Schöpfer des einzigartigen Prager Stadtmodells 


Anton Langweil, Selbstporträt (1830); Nationalmuseum, Prag
Der Schöpfer dieses Stadtmodells, Antonin Langweil (geb.1791) ist in Český Krumlov (Krumnau) aufgewachsen. Seine Familie stand in den Diensten des Schwarzenberg Adelsgeschlechts und diese betrieben eine Wirtschaftsschule für talentierte Söhne ihrer Bediensteten. Gerade dort lernte der junge Antonin viele seiner Fähigkeiten, die er später bei der Erschaffung seines besonderen Werkes einsetzen konnte. Nach der Schule arbeitete er als Beamter, er war künstlerisch sehr talentiert und in seiner Freizeit widmete er sich intensiv kreativen Arbeiten. So malte er z. Bsp. Miniatur-Portraits und experimentierte mit der damals neuen grafischen Technik der Lithografie. 

Mit seiner Frau und seinen Töchtern zog er im Jahr 1818 nach Prag um ein lithografisches Studio zu eröffnen, was aber aus bürokratischen und finanziellen Gründen nicht gelang. Um den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen arbeitete er ab dem Jahr 1822 als Bibliothekar in der Universitätsbibliothek des Klementinum in Prag, wo er auch eine Dienstwohnung erhielt. Dort arbeitete er bis zu seinem Lebensende.

Ab dem Jahr 1826 begann Antonin Langweil mit dem Bau der Darstellung Prags in einem verkleinerten Modell. Zum Unmut seiner Frau steckte er praktisch jede freie Minute und viel Geld in die Verwirklichung seines Werkes. Dies war sein lang gehegter Traum, seit er ein Stadtmodell von Paris gesehen hatte, welches ihn inspirierte. Im Jahre 1837 brach er erschöpft zusammen und erlag mit nur 46 Jahren einer ernsthaften Krankheit. 

Nach seinem Tod hatte seine Witwe nicht einmal genug Geld für sein Begräbnis. Sie stellte ein Bittgesuch an Kaiser Ferdinand V, welcher ihr dann 1840 das Modell zum Preis von 500 Gulden für das Heimatmuseum abkaufte.


Das Stadtmodel, entstanden in den Jahren 1826 - 1837



Um sein einzigartiges Werk zu schaffen, ging Langweil die Strassen im historischen Zentrum von Prag ab, skizzierte und mass die Häuser, welche er dann aus Karton selber und massgetreu 1:480 anfertigte. Die Häuser sind mit der Lithografie Technik bedruckt und die vielen Details der Häuserfassaden sind beeindruckend.


Uvoz

Loreto

Kleiner Platz

Als das Modell im Besitz des Heimatmuseums war, wurde es erstmals im Jahre 1862 im Altstädter Rathaus ausgestellt und dann nur noch sporadisch zu besonderen Gelegenheiten.

Dieses realistische Papiermodel von Prag, das nach seinem Schöpfer den Namen "Langweil Modell“ trägt, zeigt auf 20m2 Fläche detailliert mehr als 2000 Gebäude des historischen Kernes von Prag, wovon mehr als 1000 nicht mehr in dieser Form existieren. Dadurch hat das Modell auch einen enormen dokumentarischen Wert und bei historischen Rekonstruktionen wird es gerne konsultiert.


Mit seiner Grösse, der technischen Meisterleistung und dem perfekten künstlerischen Ausdruck, gehört dieses Modell zu den wohl hervorragendsten Werken die je von Menschenhand geschaffen wurden.

Wo kann das Stadtmodel bewundert werden?
Seit 1970 gehört das Langweil Papier Modell von Prag (entstanden 1826-1837) zur festen Ausstellung des Museums der Stadt Prag, es wird in einer Glasvitrine verwahrt, diese bietet dem Modell Schutz und das richtige Mikroklima. Im Jahre 2009 wurde es auch digitalisiert und ein 3D Durchflug durch das Modell entstand. Dieser Film wird im 3D Kino im Museum gezeigt, dies ist nebst dem Original Modell ein grosses Highlight der Exposition.

Museum der Stadt Prag
Na Pořiči 52/1554
Prag 8 - Florenc

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Di-So 09.00 - 18 Uhr
An jedem letzten Mittwoch des Monats bis 20 Uhr
www.muzeumprahy.cz  

Tipp:
Das Museum beherbergt auch eine sehr interessante, feste Ausstellung über die Geschichte von Prag und  wechselnde, thematische Ausstellung. Die Räumlichkeiten sind klimatisiert und an heissen Sommertagen bietet ein Besuch nicht nur ein schönes Erlebnis, sondern auch eine willkommene Abkühlung.

Anreise:
Metro B gelb oder C rot bis Station "Florenc"
An diese Station fahren auch div. Trams und Busse.
Auf Google Maps finden…   

Das Museum ist gleich gegenüber von Mac Donald´s

11.04.2017

Fotospaziergang - Osterstimmung in Prag

Es ist ein paar Tage vor Ostern und die Märkte in Prag sind schon im vollen Gange. Hier ein paar Impressionen...

Am Nam. Miru (übersetzt: Friedensplatz)









Am Altstädter Ring in der Prager Altstadt







Weitere Oster Blogartikelartikel:

Ostermärkte in Prag

Über die Osterzeit nicht nur in Prag

Osterbräuche in Tschechien und Ostereier Shopping in Prag


27.02.2017

Leckere Schokolade in Prag


Die Schokolade kam schon im 17. Jhd. nach Tschechien, als in ganz Westeuropa das Trinken von Schokolade gross in Mode war. 

Der erste Hersteller von Schokolade in den Tschechischen Ländern war 1770 Filip Watzke an der Celetna Strasse in Prag. Ab 1819 schlossen sich dann die Schokoladenhersteller mit den Konditoren zu einer Zunft zusammen.

Schokolade wurde immer beliebter und der Berufszweig entwickelte sich gut. Bald gab es in Prag mehrere Schokoladenfabriken. So waren Mitte des 19. Jhd. 8 Schokoladenhersteller in der Stadt und es wurden immer mehr.

So gehen zum Beispiel die Wurzeln der heute in Tschechien meistverkauften Schokoladen Marke  „Orion“ ihre Wurzeln aufs Jahr 1896 zurück. Damals hiess die Firma Marschner, die dann den Firmen Namen 1924 auf "Orion" änderte. Heute gehört die Marke Orion seit 1992 zum Nestlé Konzern.

Tschechen lieben Schokolade, so ist das Angebot vielfältig… Schweizerische und belgische Schokoladenmarken beherrschen den Markt, doch gibt es ein paar schöne leckere Geheimtipps in Prag, die Du Dir als Schokoladenliebhaber nicht entgehen lassen solltest...
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Choco Café


 


Ein Familienbetrieb mit handgefertigter, eigener Schokolade. Im Café gibt es eine riesige Auswahl an heissen Schokoladen und die Kuchen sind auch aus der Eigenproduktion…  lecker und mit Butter gebacken. 
Einfach super lecker und empfehlenswert!
Es gibt 2 Cafés nicht weit voneinander entfernt gelegen.



Adresse:
Hauptlokal: Lilova 4, Prag 1 , und 
Neuestes Lokal: Klimentska 34, Prag 1, (am Platz „Betlemska kaple“)
beides ist mitten in der Prager Altstadt. 
Webseite: http://www.choco-cafe.cz
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Choco Story Museum


Foto von Webseite www.choco-story-praha.cz


Seit 2008 ist dieses Schokoladen-Museum in Prag an zentraler Lage in der Nähe des Altstädter Rings zu finden. Es ist ein weltweites Konzept mit weiteren Museen in Belgien, Frankreich und Mexico. Hier erfährst Du viel zur 3000-jährigen Geschichte der Schokolade und Du kannst eine einzigartige, private Ausstellung bewundern. Auch kann natürlich nach Herzenslust eingekauft werden und Du kannst live zusehen, wie Pralinen und Bonbons hergestellt werden. Beim süssen Naschen lernst Du noch viel über die weltweite Geschichte der Schokolade!

Adresse:
Celetna 10, Prag 1 (Nähe Altstäder Ring)
Webseite: www.choco-story-praha.cz
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Ich wünsche Dir einen schokosüssen Aufenthalt in Prag :-)



05.10.2016

Karl IV und sein Prag als Mittelpunkt von Europa

2016 ist das Jahr in dem Karl IV sein 700-jähriges Jubiläum feiert.
In ganz Tschechien, im Besonderen aber in Prag wird dies gebührend gefeiert mit thematischen Ausstellungen, Artikeln und Publikationen, Konzerten, Schauspielen und Aktionen, die das Leben von Karl IV und der Menschen seiner Zeit darstellt.


Quelle: Wikipedia





Karl IV (* 14. Mai 1316 in Prag; † 29. November 1378 in Prag) wird in Tschechien auch „der Vater der Nation“ genannt (König von Böhmen ab 1347). Er war aber weit mehr als das, er war auch römisch-deutscher König ab 1346, ab 1355 König von Italien und gleichzeitig römisch-deutscher Kaiser. Seine Eltern waren Jan von Luxemburg und Elisabeth Přemyslovna von Böhmen. Karl IV zählt zu den bedeutendsten Kaisern des Mittelalters und zu den einflussreichsten europäischen Herrschern seiner Zeit.




Alljährlicher Einzug von Karl IV nach Prag
Jedes Jahr wird Karl's Einzug nach Prag nachgestellt. Im Rahmen dieser Aktion ziehen Karl IV mit seiner 1. Gemahlin Blanca von Valois hoch zu Ross mit ihrem Gefolge durch die Stadt.




Man bekommt einen Eindruck, wie es im Mittelalter zu und her ging. Zum 700-jährigen Jubiläum war das ganze noch festlicher und begleitet von einem mittelalterlichen Markt und einem Ritterturnier auf dem Altstädter Ring.






Als Höhepunkt zum Jubiläum wurde die Krönung des Paares zum tschechischen König und zur tschechischen Königin im St. Veitsdoms (Kathedrale) auf der Burg naturgetreu nachgespielt. Hier das Video in voller Länge dazu:



Wer war Karl IV?
Er war eine charismatische Persönlichkeit, der als ambitiöser Herrscher viel zur Entwicklung von Prag, seiner Hauptstadt beitrug. Er war sehr gebildet, ein weitsichtiger Politiker, urbanistischer Visionär, Bauherr und Mäzen, Schriftsteller und gläubiger Christ. Nicht zuletzt wird er in Tschechien als "der Vater der Nation" betitelt, obwohl Karl IV  auch über den grössten Teil von Europa als römische-deutscher Kaiser herrschte. Er war ein wahrer Europäer. Sein detaillierter Lebenslauf auf Wikipedia…  

Wichtige Bauten in Prag, die Karl IV erbauen liess
Karl wählte Prag als die Hauptstadt seines Reiches, was Prag zum Mittelpunkt von Europa werden liess. Er unterstrich die Wichtigkeit seiner Metropole mit repräsentativen Bauten, die bis heute wichtige Dominanten der Stadt bilden, hier einige der wichtigsten:

  •  St. Veit Kathedrale auf der Prager Burg
  •  Karlsbrücke
  •  Gründung der Prager Neustadt.
  •  Unzählige Kirchen in der Alt-und Neustadt
  •  Gründung der Karlsuniversität
  •  Burg Karlstein (ca. 20 Km südlich von Prag)
Mystisches rund um Karl IV und Prag
Es heisst, er habe Prag als seinen Hauptsitz gewählt weil er die starke transformative Energie in Prag spürte, er sah in Prag das "Neue Jerusalem"... Davon zeugt die Gründung der Prager Neustadt (1348) nach dem damaligen Grundriss von Jerusalem. Auch versammelte er in Prag viele Reliquien von Heiligen, dies sollte gewährleisten, dass nach der Apokalypse, wenn die Guten im Neuen Jerusalem auferstehen würden, viele Heilige darunter wären. In der Zeit der Herrschaft Karl IV fanden grosse Naturkatastrophen statt und in Europa wütete die Pest, Prag wurde davon wie durch Wunder verschont. Da war es naheliegend, dass Karl, der die Bibel genau kannte, das Ende der Welt, gemäss den Prophezeiungen kommen sah…

Weiter interessant ist, dass der Bau der Karlsbrücke an einem besonderen Datum begonnen wurde, nämlich am 09.07.1357 um 05.31 Uhr, was diese spezielle Zahlenreihe 135797531 ergibt, welche der Brücke magischen Schutz gewährleisten sollte. Den Bau der Brücke und der St. Veit Kathedrale koordinierten Karl IV mit seinem Bauherrn Peter Parler so, dass jeweils am Tag der Sonnenwende, am 21. Juni von einem bestimmten Punkt von der Karlsbrücke aus beobachtet die Sonne genau über dem Hauptschiff der Kathedrale untergeht.




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Mehr zum mystischen, geheimnisvollen Prag, auf den Spuren von Eingeweihten erlebst Du an meinem Mystiker Stadtbummel…